Reden auf der Bremer Montagsdemo
Faschistische Sprachverrohung in der Bundeswehrführung
Bremer Aufklärungsdrohne bei Kundus-Verbrechen eingesetzt
Das Kriegsverbrechen lief ab wie ein Racheakt im Nazi-Krieg. Sie haben also nichts aus der Geschichte gelernt, und offensichtlich wollen sie es auch nicht. Nach den Gräueln des Zweiten Weltkrieges hieß es noch: Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus! Zum diesjährigen 1. September, dem 70. Jahrestag des Weltkriegsbeginns, waren denn auch salbungsvolle Gedenksendungen und Gedenkfeiern offiziell und in den Medien Trumpf. Welch eine Heuchelei: Vier Tage später veranlasst die Bundeswehr bei Kundus wegen zweier geklauter Tanklastwagen ein schweres Kriegsverbrechen, bei dem über 125 Menschen, darunter viele Kinder, ums Leben kamen!Das Schweigen über den Krieg der Deutschen in Afghanistan
Seit dem 19. Juli 2009 führt die Bundeswehr einen offenen Krieg mit Panzern und anderen schweren Waffen gegen die Taliban im nördlichen Afghanistan. Angeblich sollte der im Militärjargon „Operation Adler“ genannte Feldzug nur eine Woche dauern, wurde jedoch am Wochenende für verlängert erklärt und am 28. Juli vom ZDF ohne offizielle Bestätigung als beendet vermeldet...
Rede von Wieland von Hodenberg, 240. Bremer MontagsdemoVon den Aufrüstungsprojekten soll die Öffentlichkeit nichts erfahren
Friedrich Lürßen fordert ein neues Konjunkturprogramm für den Krieg! Als Vorsitzender des „Ausschusses Verteidigungswirtschaft“ im BDI will der Bremer Werftenchef „neue Märkte“ für die deutsche und europäische Rüstungsindustrie erobern, und selbstverständlich hat er dabei auch sein eigenes Unternehmen fest im Blick. Mit Hilfe der Nato will er sogar in den Rüstungsmarkt der USA eindringen!Die NATO bleibt ein Kriegsbündnis, und deshalb muss sie weg!
Hände weg vom Kaukasus!
Redebeitrag von Wieland von Hodenberg auf der 194. Bremer Montagsdemo am 18.08.2008Seit fast zwei Wochen herrscht am Schwarzen Meer Krieg. Und wer glaubt, dieser Krieg ginge uns nichts an, der irrt! In der Region befinden sich riesige Rohstofflager in Form von Öl und Gas, und es geht um Besitz und Ausbeutung derselben. Da sind die Begehrlichkeiten groß! Nicht zuletzt deshalb haben die USA die ehemalige Sowjet-Provinz Georgien mit Hilfe ihres korrupten Statthalters Saakaschwili zu einer waffenstarrenden Militärbastion gegen Russland ausgebaut und die Bevölkerungsgruppen nach jugoslawischem Muster gegeneinander aufgehetzt. Es ist zu vermuten, daß US-Außenministerin Condoleezza Rice bei ihrem Besuch Anfang Juni in Tiflis den georgischen Diktator zu seinem archaischen Kriegszug gegen die Nachbarvölker regelrecht ermuntert, wenn nicht gar angestiftet hat. Als Drohpotenzial gegen Rußland wurde das Land von 2004 bis 2007 massiv aufgerüstet und seine Streitkräfte mit 127 sogenannten Militärberatern und 3000 Söldnern unterstützt. Und weil in der gesamten Region fette Pfründen winken, soll Georgien als geostrategischer Brückenkopf des Westens so schnell wie möglich in die Nato. Die russischen Gegenaktionen waren aus Moskauer Sicht daher notwendig, gleichwohl sind sie aber ebenso zu verurteilen!
Warum sich nun Kanzlerin Merkel und ihr französischer Amtskollege Sarkozy so intensiv für einen Waffenstillstand einsetzen ist nicht schwer zu erraten. Die EU will Einfluß nehmen und ein Wörtchen mitreden, wenn es um die Verteilung der riesigen Rohstoffvorräte geht! Und im "Lissabon-Vertrag" steht auch klar und deutlich, wie eine solche "Einflussnahme" aussehen könnte, auch wenn dies nicht so eindeutig gesagt wird. Es ist zu befürchten, daß in absehbarer Zeit EU-Truppen mit Bundeswehrbeteiligung dort hingeschickt werden um "den Frieden zu sichern", was Angela Merkel laut "Spiegel-Online" vom 17.8.2008 sogar offiziell ankündigte. Wir wollen aber weder militärische "Beobachter", noch irgendwelche "Friedenstruppen", und erst recht keine Bundeswehrsoldaten dort sehen! Es ist schon schlimm genug, daß laut "Report-Mainz" deutsche Sturmgewehre der Firma Heckler & Koch in diesem Krieg eingesetzt werden. Die Menschen sollen frei von militärischem und/oder politischem Druck selbst bestimmen können, wie und von wem sie regiert werden wollen. Unsere Forderungen können daher nur lauten:
- Sofortiger Abzug aller fremden Truppen aus der Region!
- Keine EU-Soldaten in den Kaukasus!
- Stopp aller Waffenlieferungen!
- Keinerlei Einmischung in die inneren Angelegenheiten des Kaukasus!
- Bedingungsloses Asyl für Flüchtlinge und Deserteure! Deutschland kann nur Frieden schaffen / ohne / Waffen!
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