Rüstungskonversion
Bremer Erklärung für eine zivile Forschung gegen eine Verknüpfung von Umweltforschung mit militärischer Nutzung und Grenzüberwachung im Rahmen von satellitengestützter Erdbeobachtung
www.ziviles-bremen.noblogs.orgFür eine Trennung von ziviler und militärischer Forschung
In der neuen Ausgabe der "Waterkant" findet sich ein Artikel über die "Initiative Ziviles Bremen", die eine deutliche Trennung zwischen ziviler und militärischer Forschung verlangt. Beim europäischen Raumfahrtprogramm GMES (Global Monitoring for Environment and Security), an dem mehrere Forschungseinrichtungen in Bremen beteiligt sind, gibt es Beispiele, dass neben der Umweltforschung auch militärische Interessen und solche des militarisierten Grenzschutzes verfolgt werden. So setzt die EU-Grenzschutzagentur Frontex Satellitentechnik ein, um Flüchlingsboote aufzuspüren.
Bremer Know-How zur FlüchtlingsabwehrStatt Waffen Brot für die Welt – Rüstung in Bremen
Deutscher Evangelischer Kirchentag,Diakonisches Dorf – Bremen 23. Mai 2009
Ansprache von Lühr Henken
Brot für die Welt ist dringend nötig. Die Zahl der Hungernden auf der Welt hat sich erhöht. Waren es 1996 noch 801 Millionen, sind es im letzten Jahr schon 923 Millionen Menschen gewesen.
Durch den Anstieg der Lebensmittelpreise als Folge der Weltwirtschaftskrise werden nach Angaben der UNCTAD weitere 125 Millionen Menschen in den Entwicklungsländern in extreme Armut getrieben. Die Krise trifft die Ärmsten am schlimmsten.
Die OECD rechnet mit Hungerrevolten.
Fünf Millionen Kinder sterben jährlich an Unterernährung, das sind am Tag 14.000, oder alle sechs Sekunden eins. Angeblich ist zur Beseitigung des Hungers das Geld nicht da. Stimmt nicht! Es mangelt am politischen Willen. Denn Geld ist sehr wohl genug da: zum Beispiel 1339 Milliarden Dollar für die weltweiten Militärausgaben.
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